30.01.11

Vorsicht Datendiebe!

Ob bei Betrügereien mit Gewinnspielen, der Nutzung vermeintlicher Gratisdienste im Internet oder unfreiwilliger Datenpreisgabe: Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt anlässlich des europäischen Datenschutztages vor Datendieben aller Art. Zunehmend müssen sich Verbraucher gegen Datenmissbrauch und anschließende Abzocker, die gern auch als Verbraucherschutzvereine und Anwälte getarnt sind, wehren. Aktuelle Beispiele:

Abzocke 1: "DKD - Deutscher Konsumentendienst, Hamburg" bietet einen sogenannten Maxi-Service an, bei dem mit sieben persönlichen Glückszahlen kostenlos bei einem Gewinnspielanbieter im Internet mitgespielt werden kann und zusätzlich Gewinnspielkarten an diverse entsprechende Veranstalter weitergeleitet werden. Dieser Koordinationsnepp kostet mehrere Hundert Euro für zwei Jahre. Der Gewinn als Gegenleistung steht in den Sternen!

Abzocke 2: TB Verlag UG aus Stapelfeld, lädt pünktlich zum Erscheinen des Örtlichen Telefonbuchs zu einer Kaffeefahrt, getarnt durch ein Gewinnspielversprechen ein. Der Trick: Der bekannte blaue Schriftzug und eine angebliche Prämie - ein "elegantes schnurloses Festnetztelefon" - verstärkt das Vertrauen in einen seriösen Anbieter. Der Gewinn: z. B. eine Tütensuppe!

Abzocke 3: Im Namen von Medienanwälten werden Verbrauchern angebliche Urheberrechtsverletzungen für den Download von pornografischen Videos in Rechnung gestellt. So kursieren derzeit unberechtigte Abmahnungen als E-Mail-Rechnungen unter dem Namen der seriösen Kanzlei Sasse & Partner!

Abzocke 4: Olaf Tank, der juristische Handlanger der Internetabzocker hat seine Kanzlei Anfang 2011 aufgegeben. Es gibt aber schon Nachfolger für unberechtigte Forderungen unseriöser Webseiten, z. B. von opendownload.de: Die Rechtsanwälte Jan Riedel oder Peter Schneider aus Osnabrück unter der bekannten Adresse von Olaf Tank! ...

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Niedersachsen

Mintnet-Prozeß: wurde die zuständige Staatsanwältin abgelöst?

Im Verfahren um den mutmaßlich gewerbsmäßigen Bandenbetrug mit SMS-Chat-Diensten gegen drei Firmenverantwortliche des Flensburger Unternehmens MintNet GmbH hat die Verteidigung mit Genugtuung die Tatsache zur Kenntnis genommen, dass die Entscheidung der zuständigen 6. Großen Strafkammer des Landgerichts Kiel, gegenüber dem Leiter der Staatsanwaltschaft Kiel auf die Ablösung der zuständigen Sitzungsvertreterin Dr.Maya Schönfeld hinzuwirken, offenbar Wirkung gezeigt hat. Auch am 120. Verhandlungstag am Montag, dem 24. Januar 2011 war die seit den strafrechtlichen Ermittlungen als zuständige Sachbearbeiterin der Staatsanwaltschaft Flensburg mit dem Fall befasste Juristin, aus deren Feder auch die Anklage stammt, nicht mehr anwesend. ...

Quelle und vollständiger Bericht: BreakingNews - Kiel211.de

Inkassoverbot für telomax-Forderung

Seit Wochen beschweren sich Brandenburger bei der Verbraucherzentrale über eine neue Abzockmasche per Telefon: Bei einem unzulässigen Werbeanruf wurde ihnen zunächst ein Kosmetikgutschein versprochen und nebenher erwähnt, dass sie auf einer Gewinnspielseite eingetragen würden. Angeblich für die individuelle Auswahl der Kosmetik und die Zusendung fragte man das Geburtsdatum und die Adresse ab. Als dann der Kosmetikgutschein im Briefkasten lag, lasen die Betroffenen überrascht, dass sie den Absender zur Anmeldung auf einer Internetseite wie win-finder.com, windienst.net oder gluecksfinder.net bevollmächtigt hätten. Dafür benötigt man lediglich Telefonnummer und Geburtsdatum…

"Neu ist hier, dass die Unternehmen nicht nur einen ungewollten Vertrag unterschieben, sondern die verlangten Beträge von 9,90 Euro wöchentlich auch gleich über die Telefonrechnung kassieren lassen", prangert Norbert Richter von der Verbraucherzentrale Brandenburg das perfide Vorgehen an. Unter dem Stichwort "Beträge anderer Anbieter" erscheine eine Forderung von der telomax GmbH, die die Forderung für eintreibt. Obwohl Betroffene übereinstimmend schildern, kein Einverständnis für einen kostenpflichtigen Vertrag gegeben zu haben, müssen sie sich nun aktiv gegen wirtschaftliche Schäden durch diese Forderungen wehren. Der Verbraucherschützer rät: "Verbraucher sollten per Einwurfeinschreiben gegenüber dem Netzbetreiber erklären, dass sie diese unberechtigte Forderung nicht bezahlen, und ihre Überweisung entsprechend kürzen oder bei Lastschriftverfahren jeden Monat den strittigen Betrag zurück buchen." Er weiß aus Beratungsgesprächen, wie mühselig und unübersichtlich das ist: "Viele Verbraucher werden so systematisch zermürbt, so dass sie schließlich genervt aufgeben und zahlen."

Inzwischen hat die Bundesnetzagentur aufgrund massiver Beschwerden für bestimmte Forderungen der telomax GmbH ein Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung verhängt. Ob das auch den eigenen Fall betrifft, können Betroffene auf ihrer Homepage unter www.bundesnetzagentur.de nachlesen. Wer selbst nicht ins Internet gehen kann, erhält in jeder Verbraucherberatungsstelle dazu Auskunft. Das Verbot gilt rückwirkend ab 30. März 2010 und übrigens nicht nur für die telomax, sondern auch für die Netzbetreiber, die diese Forderungen in die Telefonrechnung an Verbraucher geltend machen. Beträge, die die Festnetzbetreiber Telekom Deutschland GmbH, 1&1 Internet AG, Vodafone und neuerdings auch örtliche Kabelnetzbetreiber in der Vergangenheit bereits in Rechnung gestellt haben, können also zurück verlangt werden. Neue Forderungen der telomax GmbH sollten Betroffene nicht zahlen, gegen diesen unberechtigten Teil der Rechnung beim Netzbetreiber Widerspruch einlegen und den Vorgang der Link öffnet in neuem FensterBundesnetzagentur melden. "Die Verbraucherzentrale bietet über ihre Beratungsstellen nicht nur persönlichen Rat, sondern auch einen Musterbrief sowie den Kontakt zur Bundesnetzagentur."
Übrigens läuft trotz des Verbots die Telefonwerbung für "Kosmetikgutscheine" unverfroren weiter. Nach Verbraucherberichten werden neuerdings die Kosten von 9,90 Euro sogar angesagt - allerdings erst am Ende des Gesprächs, und bei Einwendungen wird aufgelegt.

Um sich generell gegen Schäden durch solche Abzocke zu wappnen, rät Verbraucherschützer Richter: "Kontrollieren Sie Ihre Telefonrechnungen in Papierform oder Online permanent auf Unregelmäßigkeiten und wehren Sie sich gegen unklare Abzüge!"

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Brandenburg

Mit Gutscheinen in eine Gewinnspielfalle gelockt

Callcenter-Mitarbeiter sind oft Verkaufsprofis. Dafür nutzen sie unterschiedliche Maschen. Eine davon ist beispielsweise, Gutscheine vordergründig in Aussicht zu stellen. Die eigentlichen Kosten der Dienstleistung werden nur beiläufig erwähnt und einfach von der Telefonrechnung abgebucht.

.....

Zwei Firmen treten dabei in Erscheinung: Eine sitzt auf den Bahamas. Sie organisiert offenbar die Anrufe. Die andere ist eine Telekommunikationsdienstleistungsfirma in Frankfurt am Main, die das Inkasso über die Telefonrechnung übernimmt. Nach Darstellung dieser Firmen schließen die angerufenen Verbraucher am Telefon einen Vertrag über die Teilnahme an einem Gewinnspieleintragsdienst ab. Die Kosten für diesen Dienst betragen 9,90 Euro pro Woche. Die betroffenen Verbraucher sind sich jedoch sicher, dass sie keinen Vertrag abgeschlossen haben. ...

Quelle und vollständiger Bericht: MDR - Escher

Quelle: Youtube - scamnewsTV

App-Zocke von Londoner Firma nicht bezahlen

Dass man nicht mal ein Smartphone besitzen muss, um mit App-Software für die mittlerweile sehr beliebten internetfähigen Telefone abgezockt zu werden, zeigt ein aktuelles Beispiel. Nicht wenige Verbraucher finden derzeit in ihren E-Mail-Postfächern Rechnungen von einem Absender mit Londoner Firmensitz. Die Adressaten sollen sich auf Internetseiten wie www.xxxadultapps24.com, www.top-apps24.com oder www.myappsland.com für die Nutzung der Inhalte – Software für Smartphonoes – registriert haben und dafür nun zahlen. Betreiber der Seiten ist die Apps World Limited, deren angegebene Londoner Adresse Arcade Avenue 34 allerdings in keiner Landkarte zu finden ist. Sämtliche Rechnungen fordern zur Zahlung von jeweils unterschiedlich hohen zweistelligen Beträgen an die R. Staschik UG als Kontoinhaber auf, meist auf ein Konto der Wirecard Bank.

Der geneigte Leser erfährt zwar in den Nutzungsbedingungen der Seiten, dass die Registrierung tatsächlich ein kostenpflichtiges Abo auslöst. "Allerdings ist allen der Verbraucherzentrale vorliegenden Fällen gemein, dass sich deren Empfänger sicher sind, sich niemals auf einer der Seiten angemeldet zu haben", stellt Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen fest. "Hier wird wohl wieder einmal ein plumper Versuch unternommen, Verbraucher ohne Anlass zu einer Zahlung auf Konten dubioser Empfänger zu bewegen", vermutet Henschler. Unsicherheit der Verbraucher und Angst vor den Folgen der Nichtbegleichung einer Rechnung und möglicherweise auch ein schlechtes Gewissen oder Scham in Bezug auf die zum Teil auch pornographischen Seiten werden hier eiskalt ausgenutzt. "Diesem dreisten und haltlosen Vorgehen der Firma sollte man selbst mit eiskalter Schulter begegnen und keinesfalls Zahlungen leisten", rät Henschler. Sollte sich wider Erwarten etwa ein Inkassobüro oder ein Rechtsanwalt mit der Durchsetzung der Forderung zu Wort melden, empfiehlt es sich sicherheitshalber, diesem gegenüber jegliche Ansprüche der angeblichen Limited einmalig und bestimmt zurückzuweisen.

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen

test warnt vor Gewinnspieldienst der Telomax

80 000 Beschwerden über unerlaubte Werbeanrufe zählte allein die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr. Das neue Gesetz wirkt offenbar gar nicht. Wie übel abgezockt wird, zeigt ein Fall, bei dem die Bundesnetzagentur eingriff: Die „telomax“ rief Verbraucher an, verbotenerweise mit unterdrückter Rufnummer, und versprach einen 100-Euro-Gutschein als Gewinn. Während des Telefonats, so behauptete telomax, schlossen die „Kunden“ angeblich einen Vertrag mit einem Gewinnspieldienst, zum Beispiel www.win-finder.com oder www.gluecksfinder.net. Kosten: 9,90 Euro – pro Woche! Das Geld wurde per Telekom-Rechnung abgebucht.

Das hat die Netzagentur nun verboten. Die Telekom darf nicht mehr das Inkasso für telomax betreiben. Und niemand muss solche Abbuchungen akzeptieren.

Tipp: Wer bei telomax schon gezahlt hat – dann tauchen auf der Telekom-Rechnung die Artikelnummern 61404 oder 83917 auf –, kann das Geld zurückfordern. Musterbriefe stehen unter www.vz-nrw.de. Auch wer bei einem anderen Telefonanbieter als bei der Telekom ist, sollte nicht zahlen und die Bundesnetzagentur informieren: Nördeltstraße 5, 59872 Meschede, Tel. 02 91/9 95 52 06, rufnummernmissbrauch(ät)bnetza.de. Bei Werbeanrufen gibts sonst nur einen Rat: Sofort auflegen.

Quelle: Test.de

28.01.11

Wie Betrüger mit gestohlener Identität auf Einkaufstour gehen

Die Betrüger kaufen in Online-Shops Waren im Namen ihres Opfers. Sie ordern hochwertige Mode, Schmuck, M&oum;bel und Elektronik im wert von mehreren tausend Euro. Als Lieferadresse geben sie die angemietete Wohnung in Bremen an. Bevor die Ware geliefert wird, überkleben sie das Klingelschild mit dem Namen von Tina G. Die Kriminellen nehmen die Produkte entgegen, die Rechnungen begleichen sie nicht. Offenbar missbrauchen sie mehrere Menschen, denn Nachbarn berichten später, dass das Klingelschild regelmäßig mit anderen Namen überklebt worden ist.

.....

Die Betrüger, die ihren Namen missbraucht haben, sind längst aus der Bremer Wohnung verschwunden und vermutlich in Osteuropa abgetaucht. ...

Quelle und Video: ARD - plusminus

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Telomax mit Abzocktour auch im Saarland aktiv

Auf eine Abzock-Masche der Firma "telomax GmbH" weist Hans Joachim Müller aus Friedrichsthal hin. Der Telekommunikations-Dienstleister hätte die Telefongesellschaft des SZ-Leserreporters beauftragt, 79,21 Euro von dessen Konto abzubuchen, obwohl er nach eigener Aussage keine Leistung beanspruchte. ...

... Ihre Forderung machte die Firma auf der Rechnung des Telefon-Anbieters unter der Position "Beträge anderer Anbieter" geltend. Schröder rät, die Abrechnungen zu prüfen, seinem Anbieter unberechtigte Forderungen mitzuteilen und diese zu kürzen. Zudem müsse der Betrag unbedingt direkt beim jeweiligen Rechnungssteller reklamiert werden. Dessen Anschrift sei auf der Telefonrechnung aufgeführt, dort sollten die Betroffenen einen Vertrags-Nachweis verlangen. Außerdem sollte dieser widerrufen und angefochten werden. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Saarbrücker Zeitung

Betrug mit der Scamming-Masche

Vorschussbetrug: Das ist die neueste Masche, um ahnungslose Hausbesitzer über den Tisch zu ziehen. Ein ungedeckter Scheck hätte fast gereicht, um auch Familie K. um 3.000 Euro zu erleichtern.

Quelle und Video: ZDF - hallo deutschland

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Deutsche Zentral Inkasso: Sachstand zum Entzug der Inkassoerlaubnis

Kammergericht: Verfahrensstand zur Registrierung der Deutschen Zentral Inkasso

Die Vorgänge um die Registrierung der Deutschen Zentral Inkasso GmbH und um den Widerruf dieser Registrierung haben erhebliches Presseinteresse ausgelöst sowie zahlreiche sonstige Anfragen zum Verfahren veranlasst.

Zum gegenwärtigen Sachstand:

Am 5. Mai 2009 ist die Deutsche Zentral Inkasso GmbH für den Bereich Inkassodienstleistungen im Rechtsdienstleistungsregister registriert worden. Mit Bescheid vom 15. September 2009 wurde die Registrierung gemäß § 14 Nr. 3 RDG widerrufen. Gegen den Widerruf hat die Deutsche Zentral Inkasso GmbH am 24. September 2009 mit aufschiebender Wirkung Widerspruch eingelegt. Der Widerspruch ist mit Bescheid vom 1. Dezember 2009 von der Präsidentin des Kammergerichts zurückgewiesen worden. Dagegen hat die Deutsche Zentral Inkasso GmbH am 8. Januar 2010 mit aufschiebender Wirkung Anfechtungsklage vor dem Verwaltungsgericht Berlin (Aktenzeichen VG 1 K 5.10) erhoben.

Einen Termin zur mündlichen Verhandlung hat das Verwaltungsgericht noch nicht anberaumt.

Gesch-Nr.: IX – 7525 G 1 KG (26/09)

Quelle: Pressestelle der Berliner Zivilgerichte

Bauernfänger in Ostfriesland auf Kundenfang

Eine Postfach-Firma verspricht einen Tagesausflug und verschiedene Gewinne. Tatsächlich geht es um eine dubiose "Kaffeefahrt". Die Adressaten hatten im Dezember Teilnahmecoupons eines Weihnachtsrätsels ausgefüllt.

Oberledingerland - Eine dubiose Weihnachtsrätsel-Gewinnbenachrichtigung kursiert zurzeit im Oberledingerland. Mehrere GA-Leser berichten von Einladungen zu einer "Jubiläums-Sonderfahrt Hansestadt Bremen" am 16. Februar, die sie in diesen Tagen per Post erhalten haben. Angeblich wurde jede Teilnehmerkarte der Adressaten als "Super-Hauptgewinn" (jeweils ein Flachbildfernseher) gezogen. Tatsächlich verbirgt sich hinter der Offerte lediglich eine Fahrt zu einer Verkaufsveranstaltung nach mittlerweile weithin bekannter Masche. Eine "Kaffeefahrt".

... Außerdem heißt es in dem Schreiben, dessen Absender ein Postfach in Haselünne angemietet haben, dass der jeweilige Adressat "für den Gewinn der ersten dreimal 3000 Euro in bar nominiert" sei. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Norderneyer Badezeitung

Die Kostenlos-Falle der Euroweb

Ein selbstständiger Gebäudereiniger fiel aus allen Wolken: Als Referenzkunde sollte für ihn die Erstellung einer Firmen-Homepage kostenlos sein. Doch dann erhält er vom Anbieter Euroweb eine Rechnung und soll plötzlich einen hohen Betrag bezahlen. Im Vorfeld des heutigen Verfahrens vor dem BGH berichtete das Schleswig-Holstein Magazin des NDR über das unseriöse Geschäftsgebaren der Firma Euroweb.

Quelle: Youtube - netzpolitik

27.01.11

98-Jähriger wehrt sich gegen Inkasso-Abzocke

Wenn Geldforderungen von Inkassounternehmen ins Haus flattern, fühlen sich viele Empfänger schnell unter Druck gesetzt. Doch nicht immer sind die Forderungen berechtigt.

Quelle und Video: MDR - Sachsenspiegel

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Vorsicht vor Eintrag in das „Branchenbuch Bayern“

Derzeit schreibt die MMV Müller Marketing Verlags GmbH aus Frankfurt am Main Unternehmer und Selbständige an, mit der Bitte, die vorhandenen Kontaktdaten zu aktualisieren und zur Veröffentlichung per Fax oder Post zurück zu senden. Wird das unterschriebene Formular rückgesendet, wird dadurch ein kostenpflichtiger Eintrag mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren gebucht.

Es entstehen dabei Kosten von monatlich 69 Euro zzgl. Mehrwertsteuer, für zwei Jahre ...

Quelle und vollständige Warnung: Bund der Selbständigen - Gewerbeverband Bayern

Dreister Betrug bei Erbschaften

Ein dreister Betrug erschütterte derzeit die Justiz. Mit gefälschten Testamenten sollen sich Mitarbeiter am Bezirksgericht Dornbirn (Vorarlberg) Millionen-Beträge erschlichen haben. Noch vor Ostern sollen die Anklagen fertig sein – und eine heiße Spur führt nach Salzburg. Hier arbeitete Peter H. (47), der mutmaßlich ein Strohmann bei dem Erbschaftsschwindel war.

Zwei Jahre laufen schon die Ermittlungen in der Affäre um die gefälschten Testamente. Und die Schlüsselfigur in diesem Justiz- Skandal arbeitete in Salzburg, wie zuletzt der ORF aufdeckte. Die "Krone" ging der Spur nach. ...

Der Trick, mit einem falschen Testament ein Haus und Wertgegenstände zu bekommen, funktionierte perfekt. Und weil niemand Verdacht schöpfte, wiederholten die beiden Männer das Spiel immer wieder. ...

Quelle und vollständiger Bericht: krone.at

Polizei beendet angebliche „Aroma Kaffee Testwochen“

Wieder einmal wurden am Dienstagmittag Senioren zu einer Geschenkübergabe unter dem Motto "Aroma Kaffee Testwochen", die diesmal in einer Gaststätte an der Ober-Rodener-Straße stattfinden sollte, eingeladen. Um 14 Uhr standen aber auch Polizeibeamte des Offenbacher Betrugskommissariats auf der Matte. Bei einem Blick auf den Präsentationstisch, auf dem Nahrungsergänzungsmittel sowie Wellnessartikel auslagen, war den Beamten schnell klar, dass eine Verkaufsveranstaltung bevorstand. Nicht selten wird den gutgläubigen Besuchern Allheilmittel für über 1.000 Euro angedreht. Dem "Moderator" und seiner "Assistentin", ein 64-Jähriger und eine 48-Jährige, wurde die Fortführung in Absprache mit dem Gewerbeamt untersagt. Die Veranstalter wollten anscheinend die Anmeldepflicht dadurch umgehen, indem sie als Mitarbeiter einer Schweizer Firma auftraten. Tatsächlich wies die Saalreservierung sie jedoch als Angehörige einer Gruppe aus, die für betrügerische Kaffeefahrtveranstaltungen bekannt ist.

Quelle: Pressebericht des Polizeipräsidiums Südosthessen vom 26.01.2011

Wegen Betrugsprozess in Cottbus sollen 230 Zeugen vorgeladen werden

Wie teuer der Prozess wird, kann Wolfgang Rupieper nur schätzen. An- und Rückreise, vielleicht Übernachtungskosten plus Verdienstausfall: „Sagen wir rund 300 Euro pro Person. Da kommen wir schon auf knapp 70 000 Euro“, sagt der Direktor des Amtsgerichts Cottbus. Dagegen nimmt sich die Schadenssumme, um die es bei dem Betrugsprozess geht, gering aus: Rund 350 Euro soll ein heute 17-jähriger Cottbuser mit falschen Mahnungen der Gebühreneinzugszentrale GEZ erbeutet haben. Weil der Angeklagte schweigt, müssen die Zeugen massenweise anreisen – aus Schwaben.

Vor gut einem Jahr soll der damals 15-Jährige Post nach Süddeutschland verschickt haben. Das amtlich anmutende Schreiben drohte mit der „letzten Mahnung vor Inkasso“. Wegen angeblicher Versäumnisse sollten die Empfänger rund 50 oder 100 Euro Gebühren nachzahlen. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Märkische Allgemeine

Derzeit wieder Schreiben von Offertenschwindlern unterwegs

Die Industrie- und Handelskammer sowie der Bund der Selbstständigen warnen derzeit vor allem Landwirte vor einer Abzocke im Internet.
Ein landwirtschaftlicher Betrieb aus Pöcking (Kreis Starnberg) ist dennoch auf den Anbieter eines Online-Branchenregisters hereingefallen: Der Pöckinger soll über 1100 Euro für den zweijährigen Eintrag in dem Internet-Register zahlen.

Der Betrieb hatte zuvor einen Brief der Gewerbeauskunft-Zentrale in Düsseldorf erhalten. ...

Quelle und vollständiger Bericht: merkur-online

Auch der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK e.V.) warnt auf seiner Webseite vor den Offerten der GWE-Wirtschaftsinformations GmbH.

Im Dezember 2010 hat der IFK seine Mitglieder bereits vor teuren Angeboten der „GWE-Wirtschaftsinformations GmbH“ zur Eintragung in die „Gewerbeauskunft-Zentrale&ldquo gewarnt. Nun werden erneut Anschreiben per Fax oder Post verschickt, die folgenden fettgedruckten Hinweis haben: „Schreiben ist Ihnen schon am (...).12.2010 per Post zugesandt worden!“ Dies könnte ohne weitere Prüfung als Erinnerung verstanden werden, dass der Eintrag in die „Gewerbeauskunft-Zentrale&ldquo zwingend erfolgen muss.

Der IFK weist noch einmal eindringlich darauf hin, dass es sich hierbei um kein „öffentliches“ Verzeichnis handelt, sondern lediglich um den Eintrag auf einer Homepage, dessen Nutzung äußerst fragwürdig ist. Der IFK rät daher dringend von einer Unterzeichnung des Angebots ab, da die Kosten für diesen Eintrag den Nutzen weit übersteigen.

Quelle: Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten

Lotterie-Firma casht dreimal bei 88-Jähriger ab

„Herzlichen Glückwunsch, Sie wurden ausgewählt, besonders günstig beim Lotto mitzuspielen“ – so ähnlich klingen Versprechungen von Firmen, die telefonisch auf Kundenfang gehen. Einer Innsbruckerin (88) wurde daraufhin gegen ihren Willen dreimal Geld vom Konto abgebucht. Doch bald haben es die Abzocker schwerer.

„Meine Mutter schwört, dass sie ihre Kontodaten nicht bekannt gegeben hat“, sagt die Tochter der 88- Jährigen. Dennoch fehlten am Bankkonto der Pensionistin dreimal je 48 Euro – für die angebliche Teilnahme an einer Lotterie. ...

Quelle und vollständiger Bericht: krone.at

Ordnungsämter beenden illegale Kaffeefahrt

Das Ordnungsamt der Stadt Bernburg (Saale) und das Ordnungsamt des Salzlandkreises haben am Dienstagnachmittag mit Unterstützung der Polizei ein so genanntes Wanderlager (umgangssprachlich auch als Kaffeefahrt bekannt) beendet. 25 Senioren waren der Einladung eines „Fischkontors Bad Zwischenahn“ unter dem Versprechen der Übergabe diverser Fischprodukte und eines "Riesen-Präsentkorbes " mit Produkten aus "unserem traditionellen Lebensmittel-Großmarkt" in eine Bernburger Gaststätte gefolgt. ...

Zuvor hatten die Ermittlungen des Ordnungsamtes bereits ergeben, dass es die in der Einladung angegebene Firma und die Ammerländer Straße in Bad Zwischenahn nicht gibt. Zudem konnten die vor Ort angetroffenen 3 Verkäufer keine erforderliche Reisegewerbekarte vorweisen. Die Veranstaltung wurde vom zuständigen Gewerbeamt der Stadt Bernburg (Saale) vor Ort beendet. Der Salzlandkreis leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Schwarzarbeit ein. Entsprechendes Beweismaterial konnte gesichert werden. ...

Quelle und vollständiger Bericht: bbglive.de

25.01.11

Warnung vor Rechnungen der Czech Media Factoring

Vor fragwürdigen Rechnungen und Mahnungen der Firma Czech Media Factoring in Höhe von 90 Euro warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Angeblich haben die Angeschriebenen bestimmte Telefonnummern angerufen und eine "kostenpflichtige Serviceleistung von R.M.I" in Anspruch genommen. Weitere Informationen zur Art der Leistung enthält das Schreiben nicht.

Die in Rechnung gestellten Angebote entsprechen in der Regel Premium-Diensten, wie sie üblicherweise über kostenpflichtige 0900-Nummern erbracht werden. Laut Telekommunikationsgesetz müssen diese aber direkt über die Telefonrechnung des Netzbetreibers abgerechnet werden. Hier werden die gesetzlichen Vorschriften unzulässigerweise zu Lasten der Verbraucher umgangen, darauf weist die Verbraucherzentrale hin. Sie rät allen Rechnungsempfängern, die Rechnung nicht zu bezahlen und sich außerdem von der Firma nachweisen zu lassen, dass ein wirksamer Vertrag über den geforderten Preis abgeschlossen wurde. Der Nachweis, dass überhaupt vom Apparat des Anschlussteilnehmers ein Gespräch geführt wurde, wird dem Anbieter schwer fallen. Die Anbieter sind keine Netzbetreiber von Telekommunikationsdiensten und können demzufolge auch keinen Einzelverbindungsnachweis vorlegen. Auch wenn die Verbindung durch einen Minderjährigen ohne Kenntnis und Einwilligung der Erziehungsberechtigten angewählt wurde, besteht keine Zahlungspflicht.

Die Verbraucherzentrale rät außerdem, Strafanzeige zu erstatten, wenn sicher ist, dass die genannte Festnetznummer nicht angerufen wurde und die Forderung unberechtigt ist. ...

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Telomax GmbH erneut die Abrechnung verboten von BNA

Bundesnetzagentur untersagt erneut Abrechnung von unerlaubt beworbenen Gewinnspieleintragsdiensten über Telefonrechnungen

Die Bundesnetzagentur hat erneut für bestimmte Forderungen der telomax GmbH ein Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung verhängt. Das Verbot wurde gegenüber dem Unternehmen und sämtlichen Netzbetreibern ausgesprochen, über deren Telefonrechnungen die telomax GmbH Verbrauchern unter den Produkt IDs 11004 und 12000 Entgelte für Gewinnspieleintragsdienste berechnet, die von Drittfirmen erbracht werden sollen. Die Eintragsdienste werden zuvor z. B. unter dem Namen "www.win-finder.com" rechtswidrig telefonisch beworben. Das Verbot gilt rückwirkend für die Zeit ab dem 30. März 2010.

Das nunmehr ausgesproche Verbot bezieht sich wie bereits die Bescheide vom 22.12.2010 auf die seit September 2010 bei der Bundesnetzagentur in zunehmendem Maße eingegangenen Beschwerden, in denen Verbraucher unerlaubte Werbeanrufe mit unterdrückter Rufnummer schildern (nähere Informationen zu den Bescheiden vom 22.12.2010, die die auf Telefonrechnungen der Telekom aufgeführten Artikel-/Leistungsnummern 61404 und 83917 betrafen, erhalten Sie unter:
Pressemitteilung Abrechnung Gewinnspieleintragsdienste

Aus den Beschwerdeschreiben geht hervor, dass den Betroffenen in den Telefonaten zunächst ein Kosmetikgutschein in Höhe von 100 Euro als Gewinn versprochen wird. Während des Gesprächs schließen die Verbraucher dann angeblich einen Vertrag über die Teilnahme an einem Gewinnspieleintragsdienst – "www.win-finder.com", „www.windienst.net“ oder "www.glücksfinder.net" – ab. Die Kosten für den Eintragsdienst betragen 9,90 Euro brutto bzw. 8,32 Euro netto in der Woche.

Die telomax GmbH macht diese Beträge gegenüber betroffenen Verbrauchern dann über deren Telefonrechnungen geltend. Das Entgelt wird z.B. unter den Überschriften „Beträge anderer Anbieter“ oder „Verbindungen über andere Netzbetreiber“ nebst Mitteilung der Adresse der telomax GmbH aufgeführt. Zumeist erfolgt dies unter zusätzlicher Angabe der Produkt ID 12000 als „Premium Abonnement Services www.tel-and-pay.de“ oder der Produkt ID 11004 als "Mehrwertdiensteabonnements".

Die von der Bundesnetzagentur nunmehr verhängten Rechnungslegungsverbote bedeuten, dass betroffenen Verbrauchern die unter den genannten Produkt IDs geltend gemachten Beträge nicht mehr in Rechnung gestellt werden dürfen. Falls Verbraucher bereits derartige Rechnungen erhalten haben, greift das Verbot der Inkassierung. Die Forderungen dürfen also nicht mehr eingezogen werden. Wenn der Verbraucher die in Rechnung gestellten Beträge bereits bezahlt hat, greifen beide Verbote jedoch nicht unmittelbar. In diesen Fällen sollten Betroffene ggf. mit Unterstützung der Verbraucherzentralen oder eines Rechtsanwalts versuchen, das Geld zurückzufordern. Enthält die Telefonrechnung keinen Hinweis auf von der telomax GmbH in Rechnung gestellte Produkt ID, sollte der Verbraucher zunächst bei seinem jeweiligen Telefonanbieter die Produkt ID erfragen, um zu prüfen, ob das ausgesprochene Verbot auch die ihm berechnete Leistung betrifft.

Der Bundesnetzagentur bittet um Mitteilung durch die von der oben beschriebenen rechtswidrigen Vorgehensweise betroffenen Verbraucher, auf deren Telefonrechnungen andere Artikel-/Leistungsnummern als die 61404 und 83917 sowie andere Produkt IDs als die 11004 und die 12000 angegeben sind.

Quelle: Bundesnetzagentur - Aktuelle Hinweise

Bei Anruf Abo: Eine neue Masche im Callcenter

Viele Telefonkunden reiben sich in zurzeit verdutzt die Augen nach Erhalt ihrer Telefonrechnung: Unter "Beträge anderer Anbieter" tauchen unerklärliche Rechnungspositionen für ein ominöses "Mehrwertdiensteabo" auf. Und das, obwohl auch laut Telefonrechnung ausdrücklich keine teure 0900- oder 0137-Nummer Nummer gewählt wurde.

Markt-Zuschauer berichten, dass sie vor Erhalt solcher Rechnungen einen Callcenter-Anruf erhalten hatten. Dabei wurde ihnen zum Gewinn eines Kosmetik-Gutscheins gratuliert. Außerdem soll ihnen ein Abo für einen Gewinnspieleintragsdienst angeboten worden sein, das mit der Telefonrechnung bezahlt werde. Selbst wenn das Angebot abgelehnt wurde, erschienen diese Gebühren auf der Telefonrechnung. Abo-Gebühren auf der Telefonrechnung, ohne dass irgendwo angerufen worden ist - wie kann das sein?

Gründe dafür, dass unseriöse Firmen offenbar leichtes Spiel haben:

  1. Eine wenig bekannte Bezahlfunktion - in Fachkreisen als sogenannter Event-Tarif bekannt
  2. Schwachstellen im Abrechnungsprozedere zwischen Telekommunikationsunternehmen sind offenbar der Grund, weshalb unseriöse Firmen hier leichtes Spiel haben.
Widerspruch einlegen

Tauchen solche unbegründeten Forderungen auf der Telefonrechnung auf, ist leider ein wenig Schreiberei erforderlich, nämlich:

  1. Ein schriftlicher Widerspruch beim Telefonanbieter, der die Rechnung erstellt hat.
  2. Ein schriftlicher Widerspruch beim Anbieter, der unter "Beträge anderer Anbieter" gelistet ist.

Falls der Betrag bereits abgebucht worden ist, kann eine Rückbuchung des strittigen Teilbetrags über die Bank in Betracht kommen, gegebenenfalls auch eine Kündigung der Einzugsermächtigung.

Quelle und Video: NDR - Markt

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Czech Media fordert Geld für angebliche Dienstleistung am Telefon

Die lukrative Aussicht, Verbrauchern mit angeblich am Telefon geschlossenen Verträgen Bares zu entlocken, ruft viele unseriöse Anbieter auf den Plan. "Die Firma Czech Media s.r.o mit Sitz in Petersberg bedient sich hierzu einer äußerst kreativen Variante", so Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen. Viele Verbraucher erhielten in der Vergangenheit Post mit Rechnungen meist über 90,00 €. Die Betroffenen hätten eine Festnetz-Rufnummer der Firma Czech Media gewählt und mit dem Telefonat eine ihrer Telefonsex-Dienstleistungen in Anspruch genommen.

Nicht immer ist klar, ob die Rechnungsempfänger eine solche Rufnummer überhaupt angewählt haben. "Sicher ist hingegen, dass es sich hierbei um eine alte Masche der bereits einschlägig bekannten Firma TRC Telemedia mit Postfachadresse in Petersberg in neuem Gewande handelt", so Henschler. Denn schon beim Vergleich der Anschreiben lassen sich frappierende Ähnlichkeiten feststellen. TRC Telemedia hatte ebenfalls gegenüber Verbrauchern Forderungen insbesondere über Telefonerotik-Leistungen aufgestellt, welche diese oftmals gar nicht in Anspruch genommen hatten.

Unzählige Verbraucher sehen sich telefonisch untergeschobenen Verträgen hilflos ausgesetzt. "Hier gilt generell, dass jegliche Zahlungspflicht gegenüber einem Anbieter schriftlich zurückgewiesen werden sollte, wenn man dem Abschluss eines Vertrags nicht zugestimmt oder mit dem Telefonat keine Dienstleistung in Anspruch genommen hat", rät Henschler. Dem Anbieter obliegt es, beispielsweise zu beweisen, dass von einem Anschluss aus in der Tat eine bestimmte Nummer angewählt oder auch eine bestimmte Dienstleistung in Anspruch genommen wurde. "Diesen Beweis bleibt Czech Media nach unserer Erfahrung in der Regel schuldig", so Henschler. Stattdessen überhäuft der Anbieter die Verbraucher mit Mahnungen und Drohgebärden. Teilweise wird sogar ein Inkassobüro eingeschaltet, das die geforderte Summe um weitere hohe Gebühren aufstockt. "Davon sollte sich niemand einschüchtern lassen, sondern nach einer Zurückweisung aller Ansprüche weitere Schreiben des Anbieters ganz getrost beiseitelegen", empfiehlt Henschler.

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen

WISO ermittelt: Teure Telefonrechnung

Wer per Telefon Dienstleistungen bei Dritten bestellt, kann diese über die Telefongesellschaft abrechnen lassen. Dubiose Firmen nutzen diese Möglichkeiten gerne. Ein Fall für WISO ermittelt!

Quelle: ZDF - Wiso

Zu den zuvor erwähnten dubiosen Firmen gehört auch die Telomax GmbH, denn gegen dieses Unternehmen ermittelt derzeit die StA wegen Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs.

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Werbeanrufe von Media Inkassomanagement AG

Vorsicht bei Werbeanrufen, denn in der Regel folgen solchen unzulässigen Telefonaten Rechnungen bzw. Inkassoforderungen, wie die zurzeit kursierenden Mahnschreiben der Media Inkassomanagement AG aus Berlin zeigen. Ein 79-jähriger Rentner aus Straubing hatte im vergangenen Jahr in Folge zwei dieser Mahnschreiben bekommen. Er befolgte den Rat der Verbraucherzentrale, nicht zu zahlen und die Forderung per Einwurfeinschreiben zu bestreiten und zurückzuweisen. Seither hat er nichts mehr von diesem zwielichten Inkassobüro gehört. Wer den Kampf gegen verbotene Telefonwerbung aktiv unterstützen will, kann solche Werbeanrufe dokumentieren und sich an die Verbraucherzentrale (www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de) wenden. ...

Quelle und vollständiger Bericht: mittelbayerische

Senioren droht Abzocke wegen angeblicher 5000-Euro-Gewinne

Die Masche ist immer gleich: Erst kommt die verlockende Gewinnbenachrichtigung mit Ausflugsangebot, dann folgt die Abzocke. Dubiose Unternehmen versprechen Barauszahlungen auf bunt-gestalteten Eilsendungen, die derzeit ins Würmtal verschickt werden. Die Polizei mahnt zur Vorsicht: Es handelt sich um Kaffeefahrten.

So gaukelt etwa die „Urlaubsplus Reisen UG“ Wolfgang Z. aus Krailling vor, 5000 Euro gewonnen zu haben. ...

Quelle und vollständiger Bericht: merkur-online.de

24.01.11

Die Tricks der Gewinnspiel-Betrüger

Die Opfer der Abzocker sind alte Leute, die auf Grund einer Demenzerkrankung nicht mehr voll zurechnungsfähig sind. Die Täter sind abgebrühte Verkäufer, die Gewinnspiele vertreiben, bei denen es im Wesentlichen nichts zu gewinnen gibt. Im Gegenteil. In den meisten Fällen haben die betagten Leute viel Geld verloren. Wie es dazu kommen kann und wie man sich dagegen schützen soll, wurde gestern in einem sehenswerten Bericht bei Spiegel-TV gezeigt

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Update zu mms-center.de

Nach der Veröffentlichung des Beitrags über die Abzocke von mms-center.de erreichte uns gleich am nächsten Tag eine Email, in welcher von Herrn Lübke als Geschäftsführer der Firma Global IT Services oHG die Löschung gefordert wurde. Angeblich würde nichts den Tatsachen entsprechen und alles nur auf Spekulationen beruhen. Man distanziere sich von der Firma Realcom ... — weiter...

23.01.11

Vorsicht vor dem moogu-dienst

Unerwünschte Werbung per Email ist nicht nur lästig und verboten, sondern auch sehr ärgerlich, wenn die Empfänger anschließend in einer Kostenfalle landen. Dies ist bei dem Portal moogu-dienst.com der Fall. Von deren Betreiberfirma erhalten die Opfer der Abzocke inzwischen Rehnungen für einen angeblichen Vertragsabschluss. Bei moogu-dienst.com handelt es sich um einen kostenpflichtigen Emaildienst, dessen Domain anonym registriert ist. In den AGB wird neben den Kosten zwar auf die Möglichkeit eines Widerrufs hingewiesen, für eine wirksame Widerrufsbelehrung, wie sie in Deutschland gesetzlich vorgeschrienen ist, reicht das jedoch nicht aus. Dazu müsste der entsprechende Abschitt deutlich hervorgehoben dargestellt sein und korrekte Kontaktdaten beinhalten. Eine Postanschrift ist aber dort nicht vorhanden.

2. Vertragsabschluß, Widerrufsrecht, Gebühren
(2) Nach §361a BGB hat der Kunde ein Widerrufsrecht nach dem er diesen Vertrag innerhalb von zwei Wochen widerrufen kann.
(3) Der Nutzer zahlt für die Grunddienste eine Gebühr von 29.90€. Für zusätzliche Services können zusätzliche Gebühren erhoben werden.

Auch auf den weiteren Seiten des Portals finden sich nur sehr wenig Kontaktinformationen, die wirklich aufschlussreich sind. Hinter dem Link Kontakt ist der einzig verwertbare Hinweis die Angabe der Firmenummer.

M.S.W und Partner LTD
Company Number: 7095413
Trojan House, Top Floor
34 Arcadia Avenue
London N3 2JU
United Kingdom

Stellvertretende Geschäftsleitung
Marion Güdke

Im Handelsregister lässt sich unter der Firmennummer das Unternehmen M.S.W und Partner LTD mit dem richtigen Firmennamen MOBILE SOLUTIONS WIECZOREK UND PARTNER LTD und dem Geschäftsführer problemlos finden

MOBILE SOLUTIONS WIECZOREK UND PARTNER LTD
TROJAN HOUSE
TOP FLOOR
34 ARCADIA AVENUE
LONDON
N3 2JU
Company Number: 07095413
Type: Incorporated
Date of Incorporation: 2009-12-04
Status: Not Analysed
Independent: Yes

Director:
WIECZOREK, ROMAN, 1960-04-08,

Sowohl das Unternehmen MOBILE SOLUTIONS WIECZOREK UND PARTNER LTD als auch der Geschäftsführer ROMAN WIECZOREK sind bereits in Polen negativ aufgefallen

Die Firma lockte 2010 ahnungslose User in die Falle, indem sie Komparsenrollen für den Film "Sad Autumn" auf der Webseite www.ag-rek.pl anbot. Wer sich registrierte, bekam dann anstelle einer Statistenrolle eine Rechnung über 50,- Zloty serviert.

Quelle: verbraucherabzocke.info

Diese betrügerischen Spam-Emails sollten von den Empfängern einfach gelöscht werden. Von einer Zahlung ist dringend abzuraten.

22.01.11

Gerichtsurteil stoppt Internet-Abzocke

Das Anklicken bestimmter Felder im Internet begründet nicht automatisch einen Vertrag und damit einen Zahlungsanspruch. Das hat das Amtsgericht Frankfurt in einem am Freitag bekannt gewordenen Urteil festgestellt. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Frankfurter Rundschau

Das Aktenzeichen lautet AZ 32 C 1742/10-48

Die GlücksSpirale warnt vor Einladungen zur „Kaffeefahrt“

Bei einzelnen Landes-Lotteriegesellschaften häufen sich derzeit Beschwerden über betrügerische Gewinnbenachrichtigungen, auf denen das bekannte Logo der Lotterie GlücksSpirale abgebildet ist. In diesen Schreiben werden die Empfänger dazu beglückwünscht, einen Betrag in Höhe von 10.000 Euro gewonnen zu haben. Die Mitteilung ist mit der Einladung zu einer nachträglichen Gewinnübergabe im Rahmen einer Ausflugsfahrt verbunden. Allerdings handelt es sich bei dieser Ausflugsfahrt in Wirklichkeit um eine sogenannte „Kaffeefahrt“. Ziel der Veranstalter dieser „Kaffeefahrten“ ist es, möglichst viele Personen mit einem falschen Gewinnversprechen zur Fahrt zu locken, um ihnen bei einem Halt in einem einsamen Gasthaus völlig überteuerte Waren zu verkaufen.

Die GlücksSpirale hat mit diesen unseriösen Einladungen - getarnt als Gewinnbenachrichtigungen - nichts zu tun. Das Logo der beliebten Lotterie wird hier für dubiose Tätigkeiten missbraucht. Mit dem Abdruck des GlücksSpirale-Logos im Briefkopf des Schreibens soll den Empfängern suggeriert werden, dass es sich um eine seriöse Gewinnmitteilung handelt. LOTTO Baden-Württemberg warnt davor, auf solche Schreiben zu reagieren. Die Lottogesellschaften führen generell keine Geldübergaben im Rahmen von Ausflugsfahrten durch, sondern überweisen bei Gewinnen in Höhe von 10.000 Euro den Betrag direkt auf das Bankkonto des Spielteilnehmers.

Unseriöse Gewinnbenachrichtigungen sind unter anderem an folgenden Merkmalen erkennbar:

  • Verwendung einer Postfachadresse
  • >li>Fehlende Angabe einer Telefonnummer für Rückfragen
  • Gewinnversprechen in Verbindung mit der Einladung zu einer Ausflugsfahrt

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wurde von LOTTO Baden-Württemberg bereits auf die dubiosen Einladungen aufmerksam gemacht.

Quelle: Presseerklärung der GlücksSpirale

Schreiben von „Rechtsanwalt Jan Riedel“

Der Osnabrücker Skandal-Anwalt Olaf Tank hat sich aus dem Abzocker-Geschäft im Internet zurückgezogen. Jetzt bestellen andere das fruchtbare Feld: Ein falscher Rechtsanwalt namens Jan Riedel verschickt Mahnungen, die in Wortlaut und Aufmachung den früheren Tank-Schreiben nachgeahmt sind. Die Polizei ermittelt.

Fast alles in dem seltsamen Schreiben von „Rechtsanwalt Jan Riedel“ ist falsch. Angefangen beim Namen: Einen Rechtsanwalt dieses Namens gibt es nach Auskunft der Bundesrechtsanwaltskammer in Berlin nicht. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Neue Osnabrücker Zeitung

Telefon-Abzocke: Per Rückruf zur Sex-Hotline

Eine neue Variante des "Telefon-Abzockgeschäftes" tauchte laut der Aussendung mit d er Firma "Tel64" auf: Dabei werde man angerufen, wobei es jeweils nur ganz kurz läutete. Bei einem Rückruf landete man automatisch bei einer Sex-Hotline und erhielt daraufhin eine Rechnung in der Höhe von 79 Euro. ...

Quelle und vollständiger Bericht: derStandard.at

Betrüger beuten Rentner aus

"Kleinvieh macht auch Mist" – nach dieser Devise handeln Polizeiangaben zufolge viele Betrüger, die sich darauf spezialisiert haben, älteren Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. ...

... man erfahre auf den folgenden Seiten des Schreibens ein wirklich einzigartige Geheimnis: Der "Sack des Reichtums", der Menschen einen nicht abreißenden Geldfluss bescheren soll. Der Ursprung soll dabei schon in der Zeit der Kreuzzüge durch die Tempelritter gelegt worden sein, die einen riesigen Goldschatz erbeutet und dann versteckt haben sollen. Um in den Genuss des Reichtums zu kommen – zunächst soll ein Scheck in Höhe von 20.000 Euro ausgezahlt werden – müsse dann nur noch ein "Pakt für die Übermittlung des Geheimnisses" geschlossen werden.

In diesem Zusammenhang fließe dann tatsächlich Geld – allerdings in die falsche Richtung, warnt die Polizei. Denn der Auserwählte müsse zunächst einmal eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 40 Euro überweisen. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Schwarzwälder-Bote

21.01.11

Dreiste Rechnungen von Betrügern für angebliche Apps-Dienste

Wie in großen Wellen überschwemmen seit Jahresbeginn Emails mit betrügerischen Rechnungen die User. Die Betroffenen werden für die angebliche Nutzung von Apps zur Kasse gebeten. Fast zeitgleich mit dem Versand der ersten Emails wurden die dafür erforderlichen Webseiten registriert, welche da wären:

  • top-apps.net
  • top-apps24.net
  • top-apps24.com
  • myappsland.com
  • myappsland.info
  • my-appsland.info
  • my-appsland.net

Laut Impressum ist eine r.a.s.t. gmbh für die Webseite verantwortlich. In den Rechnungen wird dagegen auch schon mal eine World Apps Ltd. als Absender für die Dienste genannt. Beide Firmenbezeichnungen sind frei erfunden und sind in den jeweiligen Handelsregistern aktuell nicht zu finden.

Postanschrift / Service-Anfragen: R.A.S.T. GmbH Global Gateway 2478 Rue De La Perle, Providence, Mahe Republic of Seychelles support@top-apps24.com

Überwiesen werden sollen die geforderten Beträge auf ein Konto dessen Inhaber laut Rechnung eine Rainer Staschik UG sein soll.

Bitte zahle 96,00 Euro innerhalb von 5 Tagen auf folgendes Konto ein:
Rainer Staschik UG - KontoNr: 0020013890 - Bankleitzahl: 512 308 00 - Bank: Wirecard Bank

In den Whois-Daten für die Domains findet sich ein dann auch ein Rainer Staschik aus Hannover als Domaininhaber.

domain:                          myappsland.com
created:                         05-Jan-2011
last-changed:                    05-Jan-2011
registration-expiration:         05-Jan-2012
  
nserver:                         ns65.1und1.de
nserver:                         ns66.1und1.de
  
status:                          CLIENT-TRANSFER-PROHIBITED
  
registrant-firstname:            Rainer
registrant-lastname:             Staschik
registrant-street1:              Friedlaender Weg 13
registrant-pcode:                30459
registrant-city:                 Hannover
registrant-ccode:                DE

Diese per Email versendeten Rechnungen sind schlicht und einfach Spam. Dem entsprechend sollten die Emails gelöscht oder fachgerecht im Spamfilter entsorgt werden. Auf keinen Fall sollte man den Gaunern nachgeben. Zahlen Sie nicht!

Unerlaubte Abbuchungen von Telefon-Abzockern

Kontoauszüge genau kontrollieren! Damit wir merken, wenn bei uns unrechtmäßig abgebucht wird. Das haben wir gelernt. Was aber, wenn das nicht reicht? Wer bei unerlaubten Werbeanrufen keine Bankdaten preisgibt, kann trotzdem übel reinfallen, Trickreiche und zweifelhafte Unternehmen haben einen anderen Weg gefunden, an unser Geld zu kommen. Woche für Woche wird dann munter von der Telefonrechnung abgebucht.

Es beginnt ganz harmlos mit einem Werbeanruf. Doch dann kommt die dicke Rechnung. rund 10,- Euro werden Woche für Woche über die Telefonrechnung abgebucht. Die Betroffenen sind wütend. ...

Telomax kassiert das Geld im Auftrag des Gewinnspielportals Winfinder, das die automatische Teilnahme an 200 Gewinnspielen pro Monat und Preise von bis zu einer Million Euro verspricht. Für stolze rund 10,- Euro in der Woche, die Telomax dann munter über die Telefonrechnung abkassiert. ...

Quelle und vollständiger Bericht: SWR - Marktcheck

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Milliardenschaden - Betrüger plündern Bankkonten

In einem Milliardenbetrugsfall ermitteln in Deutschland und Österreich mehrere Staatsanwaltschaften gegen Mitglieder einer internationalen Glücksspiel- und Lottomafia.

... Geflechtes von 150 Gewinnspielfirmen mit ständig wechselnden Namen und Postfächern, ...

Eine der Betrugsfirmen hat von Ostwestfalen-Lippe aus agiert. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat jetzt Anklage gegen den Kaufmann Markus W. (47) aus der Schweiz, den 39 Jahre alten Einzelhandelskaufmann Torsten S. aus Paderborn und seine 36-jährige Ehefrau Daniela S. wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges erhoben. Markus W. und Daniela S. sitzen seit 29. Juli 2010 in Untersuchungshaft. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Westfalen-Blatt

Branchenbuch-Abzocke von der Gewerbeauskunft-Zentrale

Die Besitzerin eines Geschäftes ist in eine Abzockerfalle getappt. Sie antwortete auf den Brief der Gewerbeauskunft-Zentrale und erhielt eine saftige Rechnung von der Firma GWE Wirtschaftsinformations GmbH.

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Gewinnübergabe nur bei der Kaffeefahrt

Das Versprechen von Geldgewinnen, Sachpreisen oder Geschenken, die im Rahmen einer Busfahrt übergeben werden sollen, die Verwendung einer Postfachadresse in der Antwortkarte sowie die Möglichkeit noch andere Personen zur Fahrt mitzunehmen sind untrügliche Zeichen für eine unseriöse Kaffeefahrt, an deren Ende es die Gewinne in der versprochenen Form niemals gibt, aber immer versucht wird, die Teilnehmer abzuzocken, so der Hinweis von Verbraucherschützern.

Als Überbringer der „glücklichen Nachricht“ tritt eine Firma TB Verlag UG, Das Telefonbuch, Postfach 1108, in 49641 Stapelfeld auf. Hierbei handelt es sich um einen Ortsteil von Cloppenburg, einer Stadt, die als Hochburg der Kaffeefahrten-Branche zu trauriger Berühmtheit gelangt ist. ...

Quelle und vollständiger Bericht: MAIN POST

Polizei warnt vor Kaffeefahrt-Betrügern

Ein 69- jähriger Neubrandenburger erstattete im Kriminalkommissariat Neubrandenburg Anzeige wegen Betruges.

Er erhielt Anfang Januar einen Telefonanruf, in welchem er zu einem Vortrag über gesundheitliche Probleme für Senioren eingeladen wurde. Da der Mann Interesse zeigte, wurde er schriftlich zu der Veranstaltung am 10.01.2011, 15.00 Uhr in ein Hotel in Neubrandenburg eingeladen. Es kamen viele Leute, so dass gar nicht alle in den Konferenzsaal passten. Mit Beginn des Vortrags durch einen Herrn stellte sich schnell heraus, dass es sich um eine Verkaufsveranstaltung handelte. Der Redner erläuterte, dass er Vertreter des Herstellers ist und daher Produkte mit dem Namen "CO- Enzym" und "Glukosamyn" wesentlich billiger anbieten könnte. Es soll sich um Produkte handeln, welche aus Tiefseealgen bestehen, die in Japan gewonnen und in der Schweiz aufbereitet wurden. Eine bessere Versorgung mit Sauerstoff und keinerlei Nebenwirkungen wurden versprochen. Der Redner präsentierte eine Studie des Max- Planck- Institutes, welches mehr als 3500 Personen testete, die sich einer Therapie mit den Produkten unterzogen. Angeblich wesentliche Verbesserungen des gesamten Gesundheitszustandes wurden dargestellt. Die Anwendung der Präparate kostet in Kliniken 3000- 4500 Euro. Für die Teilnehmer der Veranstaltung wurden sie für 1148 Euro angeboten. Nach Aussage des Anzeigenden haben drei Teilnehmer Verträge unterschrieben. Er selbst hat mit der Pressestelle des Max- Planck- Instituts gesprochen. Hier hatte man keinerlei Kenntnis von dem Produkt, noch von solch einer Studie. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei erhärten mittlerweile den Verdacht des Betruges. Die Polizei bittet die drei Veranstaltungsteilnehmer, die Verträge unterschrieben haben, sich bei der Polizei zu melden. (Tel. 0395 5582 225 oder www.polizei.mvnet.de)

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Neubrandenburg

19.01.11

Wirt wirft Kaffeefahrt-Veranstalter raus

Die Veranstalter von Kaffeefahrten werden immer dreister: Jetzt behauptet eine Agentur für Personensuche, sie benötige Unterstützung, um eine 73-jährige Frau ausfindig zu machen. ...

Mit der neuen Masche dürften die Organisatoren zumindest in Oldenburg keinen Erfolg haben. Gegenüber der NWZ distanzierte sich Ratskeller-Inhaber W. F. von der Veranstaltung in seinem Restaurant. „Ich hatte keine Ahnung von den tatsächlichen Hintergründen. Bei mir war der Raum gebucht worden, ...

Unterdessen hat Ratskeller-Inhaber W. F. versucht, die Buchung zu stornieren – bisher aber vergebens. „Unter der angegebenen Telefonnummer konnte ich niemanden erreichen“, sagt der Gastwirt.

Quelle und vollständiger Bericht: Nordwest Zeitung

17.01.11

Sparkasse muss kein Konto für Abzocker führen

Sparkassen können nicht verpflichtet werden, für zwielichtige Firmen Konten einzurichten und zu führen. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt im Fall eines Inkasso-Büros aus dem Kreis Offenbach entschieden.

Das Inkasso-Büro ist für mutmaßliche Internet-Abzocker tätig, die ihre Kunden mit versteckten Preishinweisen in sogenannte Abo-Fallen locken. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Süddeutsche Zeitung

Abzocke durch Werbefaxe von „Neue Robinsonliste“

"Wir kämpfen gegen ünerwünschte Werbung!" verspricht derzeit eine "Neue Robinsonliste" aus Frankfurt am Main mit massenhaft versandten Werbefaxen an Verbraucher. Angeboten wird die Eintragung in diese Robinsonliste, um sich vor unerwünschter Werbung per Telefon, Fax, E-Mail und Post zu schützen. Genau dieses Angebot zum Schutz vor unerwünschter Werbung wird als belästigende Faxwerbung versandt! Faxwerbung nervt, verursacht den Empfängern unnötige Kosten und ist deshalb nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb unzulässig, es sei denn, dass eine ausdrückliche Einwilligung des Verbrauchers vorher vorlag.

Wenn man sich das Fax der "Neuen Robinsonliste" genau anschaut, erkennt man, dass hier eine dreiste Irreführung vorliegt. So behauptet der Absender doch "Die Eintragung in die Neue Robinsonliste ist kostenfrei". Wer aufmerksam weiterliest, erfährt, dass er eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 350 Euro netto zahlen soll, damit die Daten angeblich an 320 Werbetreibende zur Löschung weitergeleitet werden. Dieser Service soll sich auf ein weiteres Jahr verlängern, wenn der Nutzer nicht innerhalb des ersten Jahres kündigt. ...

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

16.01.11

Post nicht verfügbar

Infolge einer rechtlichen Beschwerde hat Google diesen Post entfernt. Du kannst die Anfrage unter LumenDatabase.org einsehen.

Wie Anwälte mit Abmahnungen Kasse Wie Anwälte mit Abmahnungen Kasse machen

Es ist ein lohnendes Geschäft: Abmahnungen für illegale Downloads, falsche Angaben in Internetauktionen oder sogenannte "Abo-Fallen". Immer mehr Internetnutzer bekommen Post vom Anwalt. Michael Terhaag, Fachanwalt für IT-Recht aus Düsseldorf, erklärt, wie verunsicherte Verbraucher reagieren sollten.

Quelle: ZDF - Wiso

Quelle: Youtube - DieAbmahnindustrie

Gefälschte Rechnungen: Makabere Abzocke mit Toten

Kaltschnäuziger geht es kaum: Ein Betrüger versucht, bei Angehörigen Verstorbener mit fingierten Rechnungen abzukassieren.

Die Hinterbliebenen sollen für Leistungen der Rechtsmedizin der Uni München zahlen. Betroffen ist auch eine Familie aus Erding. Die Polizei ermittelt. ...

Quelle und vollständiger Bericht: tz-online

Wenig erfreut ist man auch beim Münchner Institut für Rechtsmedizin über die mißbräuchliche Verwendung ihres Briefkopfes. Auf ihrer Internetseite gibt es inzwischen den folgenden Warnhinweis zu lesen:

Achtung! Internetbetrüger verschicken falsche Rechnungen

Es werden derzeit Rechnungen auf gefälschtem Briefpapier des Instituts für Rechtsmedizin verschickt. Hierbei handelt es sich um angebliche DNA-Analysen von Verstorbenen. Bitte bezahlen Sie diese Rechnungen nicht und wenden sich in jedem Fall an das Institut (Telefon: +49 (0) 89 / 2180 - 73001).

Quelle: Institut für Rechtsmedizin - Universität München

Verbraucherzentrale warnt vor Gewinnschreiben

Leichter kann man kein Geld verdienen, oder? Laut eines Schreibens des „TB Verlags“, das unverhofft im Briefkasten liegt, ist man der „glückliche Gewinner“ von 1500 Euro, ausgelost „unter allen Einträgen aus Ihrem örtlichen Telefonbuch“. Zu schön, um wahr zu sein.

„Ein für alle Mal gilt: Keiner hat etwas zu verschenken!“ Mit diesen Worten lässt die Leitende Beraterin der Verbraucherzentrale Fulda, Monika Bracht, den Traum vom schnellen Geld schon beim ersten Blick auf den dubiosen Brief zerplatzen. Der Absender bietet an, eine kostenlose Anreise zur Gewinnübergabe „nicht weit von Fulda“ zu organisieren. Dazu müsse lediglich die Antwortkarte zurückgeschickt werden. „Das ist dann die Anmeldung zu einer klassischen Kaffeefahrt“, ...

Quelle und vollständiger Bericht: Fuldaer Zeitung

Ein falscher Klick sorgt für jede Menge Ärger

Christine L. dachte an nichts Böses, als sie im Januar 2010 im Internet surfte und verschiedene Seiten anklickte. Eine davon war offenbar ein faules Ei. ...

... nach Erhalt der „letzten Mahnung“ in einem Einschreiben auch der Webtains GmbH mitgeteilt. Statt einer Antwort habe sie jedoch einen Brief der „Deutschen Zentral-Inkasso“ erhalten, die inzwischen 154 Euro von ihr gefordert habe, berichtet die Brakerin. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Nordwest-Zeitung

Autogewinn entpuppt sich als Betrug

Zwei Weilheimern wurde ein Mercedes versprochen: Eine Frau (52) fiel darauf rein und zahlte eine ominöse Einfuhrgebür, ein Rentner (70) wurde misstrauisch. ...

... hätte er für den Reimport 605 Euro an Frachtkosten per Western Union an eine gewisse Person in Istanbul transferieren sollen. Der Rentner schöpfte Verdacht, überwies kein Geld und meldete den Vorfall bei der Polizei.

Die warnt nun vor dem Betrügern. Verdächtig sind Gewinnversprechungen, wenn sie an keiner Verlosung teilgenommen haben und Vorauszahlungen per Western Union verlangt werden.

Quelle und vollständiger Bericht: merkur-online

14.01.11

Erneut Mahnungen für Downloadkönig in Umlauf

Seit ein paar Tagen berichten Opfer von Downloadkönig.com dass sie erneut Mahnungen für ihren angeblich abgeschlossenen Vertrages erhalten haben. Gemahnt wird die Gebühr für das zweite Vertragsjahr. Anscheinend auch dann, wenn die Betroffenen bisher noch keine Zahlung geleistet haben. Verantwortlich für das Portal Downloadkönig.com war ursprünglich die Firma Vanus Ltd. und ihr Geschäftsführer Christian Riebold. In den aktuellen Bettel-Schreiben wird nun als neue Betreiberfirma die Privilege Communication GmbH angegeben.

Für das Abzockangebot Mix-Download.com der First Level Communication Limited versuchte vor gut einem Jahr die seinerzeit als Inkassobüro ins Leben gerufene Firma CBS Collect Billing Solutions GmbH des Herrn Christian Riebold die Forderungen einzutreiben.

Amtsgericht Chemnitz Aktenzeichen: HRB 25834 Bekannt gemacht am: 27.05.2010 12:00 Uhr

Die in ().
gesetzten Angaben der Geschäftsanschrift und des Unternehmensgegenstandes erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

25.05.2010

CBS Collect Billing Solutions GmbH, Chemnitz, Schulstr. 38, 09125 Chemnitz.Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 13.11.2009. Die Gesellschafterversammlung vom 20.04.2010 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Satz 2 (Sitz, bisher Eisenach, Amtsgericht Jena HRB 504802) beschlossen. Geschäftsanschrift: Schulstr. 38, 09125 Chemnitz. Gegenstand des Unternehmens: Abrechnungsdienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Riebold, Christian, Bad Hersfeld, *24.08.1984, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Das aktuell mahnende Unternehmen Privilege Communication GmbH ist aber nicht neu, sondern ist entstanden durch Umbenennung der Firma CBS Collect Billing Solutions GmbH. Bei dem eingetragenen Geschäftsführer haben sich keine Änderungen ergeben.

Amtsgericht Chemnitz Aktenzeichen: HRB 25834 Bekannt gemacht am: 19.08.2010 12:00 Uhr

Die in ().
gesetzten Angaben der Geschäftsanschrift und des Unternehmensgegenstandes erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

12.08.2010

CBS Collect Billing Solutions GmbH, Chemnitz, Schulstr. 38, 09125 Chemnitz.Die Gesellschafterversammlung vom 29.07.2010 hat die Änderung der §§ 1 Satz 1 (Firma) und 2 (Gegenstand des Unternehmens) des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Neue Firma: Privilege Communication GmbH. Neuer Gegenstand: Herstellung und Vertrieb interaktiver Dienstleistungen, insbesondere Softwareerstellung und Vertrieb im Internet, sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten.

Da tritt ein Abzocker die vermeintlichen Forderungen seiner einen Firma an sein anderes Unternehmen ab. Es bleibt also alles wie gehabt, denn Riebold, Christian ist ja als Geschäftsführer beider Firmen tätig.

Reisekunden abgezockt von Reisezentrale24

Schlimm genug, wenn eine Reise ausfällt, nachdem man hoffnungsvoll auf den Bus gewartet hat. Aber es gibt in der Branche offenbar Anbieter, die mit solchen Maschen arbeiten. MARKTCHECK zeigt Betroffene, die noch immer auf ihr Geld warten. ...

.....

Was ist Buchungszentrale24 für ein Unternehmen? Im Internet finden wir die Homepage. Auf den ersten Blick macht sie einen seriösen Eindruck. Wir bitten um ein Interview und wollen wissen, warum das Unternehmen die Reisekosten nicht erstattet. Doch auch wir bekommen keine Antwort.

In Zeitungsartikeln schildern weitere Betroffene, wie sie hereingelegt wurden. Zwar handelt es sich dort um eine andere Firma, jedoch hat sie den gleichen Geschäftsführer wie das Reiseunternehmen. Offensichtlich betreibt dieser mehrere Firmen. Vom Reiseportal bis hin zum Stromanbieter.

Buchungszentrale24 hat ihren Sitz in Bremen. Von der Staatsanwaltschaft erfahren wir, dass die Behörden schon länger gegen den Geschäftsführer wegen Betruges ermitteln.

Quelle: SWR - Marktcheck

Quelle: Youtube - scamnewsTV

Bei der im Filmbeitrag erwähnten und in Bremen ansässigen Firma handelt es sich um die Buchungszentrale 24 GmbH.

Amtsgericht Bremen Aktenzeichen: HRB 25194 HB Bekannt gemacht am: 06.11.2009 22:00 Uhr

In ().
gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

02.11.2009

Perso-Line GmbH, Bremen, Franz-Grashof-Str. 4-8, 28195 Bremen. Buchungszentrale 24 GmbH; Geschäftsanschrift:; Franz-Grashof-Str. 4-8, 28195 Bremen Gegenstand: Die Vermittlung von Reisen sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte. Nicht mehr Geschäftsführer:; 1. M., Elena W.; Geschäftsführer:; 2. Kaluschke, Andreas, *21.10.1957, Bremen; mit der Befugnis die Gesellschaft allein zu vertreten mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen; Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21.11.2008 wurden die Firma (neu: Beratungszentrale 24 GmbHG) und der Gegenstand und entsprechend § 1 und § 2 des Gesellschaftsvertrags geändert. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 08.12.2008 wurde die Firma und entsprechend § 1 des Gesellschaftsvertrags geändert. Mit weiteren Beschlüssen vom 28.04.2009 und 21.08.2009 wurde § 1 (Firma und Sitz) des Gesellschaftsvertrags geändert.

Bei dem Geschäftsführer der Buchungszentrale 24 GmbH handelt es sich für Eingeweihte um einen alten Bekannten, der schon mehrfach aufgefallen ist. Beispielweise im Bereich der Kaffeefahrt-Abzocke. Aufschlussreich ist ebenfalls eine Suche via Google nach der Firmenanschrift. Besonders im Zusammenhang mit Begriffen wie Abzocke oder Betrug.

Gewinnversprechen aus dem Postfach lockt zur Kaffeefahrt

Ein angeblicher Finanzberater Paul Gerhard Jensen mit Postfachadresse in Bethen im niedersächsischen Cloppenburg stellt derzeit hunderten Brandenburgern Gewinne in Aussicht: Aus einem Reisekonto stünden fast 1000 Euro abzüglich einer Geschäfts- sowie Post- und Telekommunikationsgebühr bereit, die bei einer Busfahrt mit Rahmenprogramm, Verpflegung und zusätzlichem Sachpreis überreicht werden sollen. Da die offiziell wirkenden Schreiben keinerlei nutzbare Kommunikationsdaten wie Telefonnummer oder Mailadresse enthalten, reagierten viele Betroffene wie Herr. B. aus Falkensee skeptisch und informierten die Verbraucherzentrale. "Solche Einladungen zu einer Gewinnübergabe mit Postfachabsender laufen meist auf Kaffeefahrten mit Werbeverkaufsveranstaltung hinaus", warnt Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Der vermeintliche Glücksbringer Jensen sei bundesweit schon mit verschiedenen Postfächern wie in Cottbus aufgetreten.

Die Verbraucherschützerin rät: "Ignorieren Sie solche Gewinnmitteilungen am besten und informieren Sie sich in unserem Faltblatt, das Sie in jeder Beratungsstelle erhalten, über Hintergründe solcher Gewinnspiele!" Denn so unwahrscheinlich ein wirklicher Gewinn ist, eines ist gewiss: Die nächste Gewinnspielwerbung kommt bestimmt!

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Brandenburg